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Dekanat Ried

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    Empfang zum neuen Kirchenjahr

    Würde des Menschen - Würde der Sprache

    bbiewDer Halbe Mond in Heppenheim ist Schauplatz des Empfangs zum neuen Kirchenjahr.

    Beim traditionellen Empfang zum neuen Kirchenjahr, den die beiden evangelischen Dekanate Bergstraße und Ried am Vorabend des 1. Advent gemeinsam veranstalten, werden am kommenden Samstag (2. Dezember) mehr als 200 geladene Gäste aus Kirche, Politik und Gesellschaft erwartet.

    Festrednerin im „Halben Mond“ in Heppenheim ist die Sprachwissenschaftlerin Prof. Dr. Heidrun Kämper. Sie leitet seit 17 Jahren am Institut für Deutsche Sprache in Mannheim den Arbeitsbereich ‚Sprachliche Umbrüche des 20. Jahrhunderts'. In ihrem Vortrag wird sie sich mit der Würde des Menschen und Würde der Sprache auseinandersetzen. Dabei wird sie auf aktuelle Tendenzen (Hassrede, Gewalt in der Sprache, Verleumdung,  Unterstellung) eingehen und darlegen, inwiefern die ‚Sprache des Rechtspopulismus‘ die Menschenwürde verletzt.

    Jahreslosung 2018

    Die Starkenburger Pröpstin Karin Held wird für die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) ein Grußwort sprechen sowie die Jahreslosung für 2018 erläutern. Sie stammt aus der Offenbarung (21,6) und lautet: „Gott spricht: Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst.“ Weitere Grußworte kommen vom Bergsträßer Landrat Christian Engelhardt und dem katholischen Dekan Thomas Meurer.

    Ein Empfang mit Musik

    Der Empfang wird musikalisch gestaltet vom Oratorienchor Rimbacher Singkreis, der von Dekanatskantorin Han Kyoung Park-Oelert geleitet wird sowie vom Posaunenchor Schlierbach unter Leitung von Tanja Rettig. Im Anschluss lädt die Dekanatsstiftung wieder zum gemeinsamen Essen ein.

     

    Der Empfang zum neuen Kirchenjahr findet wie in den Vorjahren im traditionsreichen „Halben Mond“ in Heppenheim statt. Dort wurde 1847 bei der Heppenheimer Versammlung die ein Jahr später tagende Frankfurter Pauskirchenversammlung vorbereitet. Daran erinnert die Hamburger Wochenzeitung „DIE ZEIT“ in der Ausgabe vom 4. Mai 2017 unter dem Titel  ‚Mehr Demokratie wagen“:

    „1847 in Heppenheim, da saßen sie noch zusammen, gemäßigte Liberale und ein paar radikale. Da  planten sie gemeinsam die Verfassung, das neue Deutschland. Im Halben Mond.


    Halber Mond? O Gott, gehört dem Muslim jetzt auch schon Heppenheim? Nein, AfD, magst ruhig sein, das Hotel Halber Mond existiert recht christlich seit circa 1617. In diesem Jahr feiert es seinen 400. Geburtstag.
    Ein »Bier der Demokratie« (das Etikett zeigt Paulskirchenpräsident Gagern) gibt es auch, denn im Halben Mond wird ein bisschen gebraut.“

     

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