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Dekanat Ried

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    Kinderkirchentag mit Musical-Aufführung

    „Wir dürfen stets zurück“

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    Mehr als hundert Kinder aus 18 verschiedenen Kirchengemeinden haben am Kinderkirchentag des Evangelischen Dekanats Bergstraße teilgenommen. Die ganztägige Veranstaltung in Rimbach stand unter dem Motto: „Von der unglaublichen Liebe Gottes“.

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    Der Kinderchor und die Theatergruppe aus Rimbach führten im Anfanggottesdienst ein Musical auf, das das Gleichnis vom verlorenen Sohn in moderner Form nachzeichnete. Dieser Sohn verlangt von seinem Vater seinen Anteil am Erbe. Er zieht von zu Hause fort, lebt in Saus und Braus und verprasst sein gesamtes Vermögen. Von seinen Freunden, die er lange ausgehalten hatte und die er nun um Geld bittet, bekommt er zu hören: „Bei Geld hört die Freundschaft auf.“

    "Die Tür steht immer offen"

    Der Sohn muss sich als Schweinehirte durchschlagen, was der Kinderchor in einem Schweine-Song drastisch vor Augen führt. Schließlich kehrt er reumütig zu seinem Vater zurück, der ihn zum Ärger des Bruders freundlich aufnimmt und für ihn ein Fest ausrichtet. „Die Tür steht immer offen. Wir dürfen stets zurück“, singt der Kinderchor über die „unglaubliche Liebe Gottes“, der die Menschen annimmt, so wie sie sind, selbst wenn sie Fehler machen.

    Den Text zum Musical hatte die Dekanatsreferentin für Kindergottesdienst, Katja Folk, geschrieben, die mit ihrem Team den Kinderkirchentag organsierte. Die Kinder und die erwachsenen Gottesdienstbesucher quittierten die Musicalaufführung mit lautstarkem und lang anhaltendem Beifall. Dekan Arno Kreh bemerkte: „Schade, dass ich nicht mehr zehn bin. Dann hätte ich auch mitmachen können.“

    "Alles muss klein beginnen"

    Im Anschluss konnten die Kinder an Workshops teilnehmen. Elf unterschiedliche Angebote standen im Evangelischen Gemeindehaus, im Kirchpark und der angrenzenden Martin-Luther-Schule zur Auswahl. Sie reichten von Kinderyoga, bei dem das Gleichnis vom verlorenen Sohn nachgespielt wurde, über die Herstellung von Energie-Riegeln aus Trockenfrüchten und Nüssen bis zur Fertigung von Hüten aus Papier, die passend zum WM-Auftakt der deutschen Mannschaft auch in schwarz-rot-gold gestaltet werden konnten. Belebt und beliebt war auch die Spielwiese zwischen Gemeindehaus und Kirche mit großen Bubble-Balls und Hüpfburg, auf der sich die Kinder austobten.

    Zum Abschluss sang Liedermacher Gerhard Schöne nicht nur für, sondern auch mit den Kindern. Er trat ohne Begleitband allein mit seiner Gitarre auf. Mit seinem Programm „Alles muss klein beginnen“ landete er bei den Kindern einen musikalischen Volltreffer. Sein Konzert ging auch den Erwachsenen unter die Haut.

     

    Am Dekanatskinderkirchentag nahmen Fünf- bis Zwölfjährige teil. Neben Kindern aus den zum Dekanat Ried gehörenden Gemeinden Biblis, Hüttenfeld und Lampertheim kamen sie aus den Bergsträßer Kirchengemeinden Alsbach, Auerbach, Bensheim, Birkenau, Einhausen, Hähnlein, Heppenheim, Hammelbach, Lindenfels, Mörlenbach, Rimbach, Seeheim, Siedelsbrunn, Viernheim und Zwingenberg.

     

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