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Dekanat Ried

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    Reformationsjubiläum im Dekanat Ried

    Reinhold Geipert

    Hier finden Sie eine Übersicht über die geplanten Aktivitäten des Dekanats Ried im Hinblick auf das Reformationsjubiläum.

    Reinhold Geipert

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    Grußwort Dekan Karl Hans Geil

    „Das Motto, mit dem unsere Nachbarn in Worms auf das Reformationsjubiläum verweisen, spricht mich in besonderer Weise an. Im November 1983 begrüßt der damalige Dompropst die Mitglieder und Gäste der EKD Synode am Lutherdenkmal in Worms. Er bezeichnet Luther als großen Lehrer beider Kirchen, das zeigt mir die ökumenische Dimension.
     
    Um den Reformator sind der Tscheche Jan Hus, der Engländer John Wyclif, der Franzose Petrus Waldus und der Italiener Girolamo Savonarola angeordnet.  Diese „Früh“-Reformatoren zeigen die europäische Dimension der Reformation.
     
    Weltweit sind erschreckende Tendenzen zu spüren, Beteiligungsformen in politischer Machtausübung zurückzunehmen. Regierungschefs  gebärden sich vielerorts zunehmend als Staatschefs mit  autokratischen Zügen. Das empfinde ich als die reformatorische  Dimension der Gegenwart. Dies fordert „aufrecht vor den Menschen“ - aber nicht aus autokratischer Überlegenheit oder einem Gebaren, das mehr dem Selbstzweck dient und die Verantwortung für eine Gesellschaft hinten anstellt. 
     
    Dem „aufrecht vor den Menschen“ geht ein „Gott neu entdecken voraus“. Der Respekt und die Verantwortung vor dem ewigen Gegenüber begründet die aufrechte Haltung. Diesem folgt eine Orientierung an der Botschaft Jesu Christi. Dies lässt aufrecht vor Menschen stehen, weil es in der Bindung an Gott begründet ist. 

    Das Reformationsjubiläum kann und will hier Warnung sein vor absoluter Machtausübung, die sich nur an Eigennutz und persönlicher Machtentfaltung orientiert; Aufforderung, mit christlichen Positionen sich beteiligend in politische und gesellschaftliche Fragen einzubringen; Weichenstellung für weniger Eigennutz und mehr Gemeinschaftssinn. Das will kein frommer Wusch bleiben, sondern gegen den Trend gefeiert  werden und das aufrecht vor den Menschen, weil Gott wieder neu entdeckt wird.“

     

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