Dekanat Rüsselsheim

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        Dekanatsauflösung fest im Blick - Dekanats- Synode Ried tagte in Groß-Rohrheim

        Groß-Rohrheim. Am Freitag, den 7. Oktober tagten 34 Synodale der 12. Dekanatssynode im Ried. Als Gäste nahmen auch Dekan Arno Kreh und Präses Dr. Michael Wörner vom Dekanat Bergstraße und Präses Holger Tampe vom Dekanat Groß-Gerau – Rüsselsheim teil.

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        Heidi Sekulla/Dekanat Ried12. Dekanatssynode tagt in Groß-Rohrheim

        Der Präses des Dekanats Ried Harald-Udo Kouba begrüßte alle Synodalen und berichtete über den Stand der Themen in den vergangenen Dekanatssynodalvorstands-Sitzungen. Hier waren unter anderem die nach wie vor angespannte Situation in Bezug auf die Umsetzung der Doppik und die Eingliederung der Gemeinden an die Nachbardekanate Schwerpunkte. Für die Planung und Durchführung der Dekanatsstrukturreform, bei der die Nord- und Südgemeinden des Dekanats Ried in die Dekanate Groß-Gerau–Rüsselsheim und Bergstraße eingegliedert werden, wurden zwischenzeitlich Steuergruppen gebildet, die im engen Austausch mit der Kirchenverwaltung die weiteren Schritte bis 2019 planen. „Die anfangs etwas holprigen Wege sind mittlerweile gut asphaltiert“, fasst Kouba den begonnen Eingliederungsprozess zusammen.

        Dekan Karl Hans Geil informierte die Synode in seinem Bericht über personelle Veränderungen im Dekanat. An Pfingstmontag ist Pfarrer Nico Kopf in Biebesheim verabschiedet worden. Pfarrer Reinhard Herrenbrück konnte kurzfristig als Vertretungspfarrer gewonnen werden. Eine weitere Vertretung konnte mit Pfarrer Stefan Klaffehn für die Kirchengemeinde Erfelden gefunden werden. Pfarrer Dirk Greverus wurde am Erntedankgottesdienst in Bürstadt verabschiedet.
        Geil dankte allen in der Flüchtlingshilfe aktiven Ehrenamtlichen: „Ich sage dies hier ganz bewusst und danke auch allen Engagierten von Herzen, weil das meines Erachtens nicht laut genug gesagt und stark genug betont werden kann – gerade weil sich die öffentliche Sprache so problemorientiert und zum Teil auch so anfordernd urteilend gewandelt hat.“ Positiv bewertet er die Kinder- und Jugendarbeit. Das Dekanat habe neben der „Juleika-Schulung“ drei Jugendfreizeiten und eine Kinderfreizeit durchgeführt. Kritisch sieht Geil den immer größeren Verwaltungsaufwand und die dadurch entstehenden Kosten und Zeitverzögerungen bei der Umsetzung von Projekten, die Gemeinden oft schwer nachvollziehen könnten. „Dabei wird mir immer deutlicher, dass der Kern aller kirchlichen Arbeit Beziehungsarbeit ist, gleich auf welcher Ebene“, so Geil. Das zeige sich auch bei der anstehenden Dekanatsstrukturreform.

        Dekan Arno Kreh vom Dekanat Bergstraße und Präses Holger Tampe vom Dekanat Groß-Gerau-Rüsselsheim hatten den Teil des Berichts von Dekan Geil übernommen, der die Synode über den Stand der Sondierungsgespräche unterrichtet.  „Wir sind heute Gäste, aber wir sind gekommen, um zu bleiben“, so Dekan Kreh. Das Ziel sei, sich zu allen noch offenen Fragen in Bezug auf die Pfarr- und Fachstellen bis Ende des Jahres zu einigen und bereits im kommenden Jahr die zukünftige Zusammenarbeit gemeinsam vorzubereiten.  „Die Kirchengemeinden wollen wir dabei aktiv mitnehmen und auch hier präsent sein“, so Dekan Kreh. Präses Holger Tampe ergänzte: „Berührungspunkte und die Kontakte auf allen Ebenen sind bereits da. Nun geht es darum, diese zu pflegen und miteinander die Gespräche zu intensivieren.“ Dekan Geil fügte hinzu, dass der Dekanatskonvent im Ried für 2017 verabredet habe, dieses nachbarliche Kennenlernen mit zu gestalten.

        Die Dekanatssynode stimmte im weiteren Verlauf der Sitzung dem Dekanatshaushaltsplanentwurf 2017, der in Einnahmen und Ausgaben in Höhe von 1.099.083,00 € ausgeglichen abschließt, zu. Das Parlament beschloss außerdem den Kriterienkatalog für die Bewilligung von Mitteln aus der Finanzausgleichsrücklage. Zur Vergabe von Mitteln aus der Finanzausgleichsrücklage stellt die Synode für die Jahre 2017 und 2018 je 40.000 € zur Verfügung.

        Ina Wittmeier von der Ehrenamtsakademie informierte in ihrem Vortrag über die Struktur und die Angebote der Ehrenamtsakademie und bewarb die kommenden Veranstaltungen. „Die Angebote sind kostenfrei und dienen der Unterstützung ihrer Gemeindearbeit“, betonte Wittmeier und legte den Synodalen ans Herz, die Angebote in ihre Gemeinden weiter zu tragen.

        Dekan Geil ergänzte eine Vorabinfo über die Angebote des Dekanats zum Reformationsjubiläum in 2017: „Alle Fachbereiche im Dekanat widmen sich dem Thema mit großer Motivation.“ Neben einer Predigtreihe und besonderen Gottesdiensten, stehen u.a. eine Schifffahrt durch das Dekanat Ried, Vorträge und Ausstellungen auf dem Veranstaltungskalender. Die Kirchenmusik widmet den Lampertheimer Orgelsommer dem Reformationsjubiläum und auch das Kirchenkino der Lukasgemeinde zeigt Hintergründiges zum Thema. „Details zu dem Reformationsjubiläum sind auch auf der neu gestalteten Homepage www.ried-evangelisch.de zu finden“, so Geil.

        Die nächste Sitzung der Dekanatssynode wird am Freitag, den 24.03.2017 in Riedstadt-Leeheim stattfinden.

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