Trauung - Dekanat Ried

Dekanat Ried

Angebote und Themen

Herzlich Willkommen! Entdecken Sie, welche Angebote des Dekanates Beispiel zu Ihnen passen. Über das Kontaktformular sind wir offen für Ihre Anregungen.

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    Trauung

    In einer kirchlichen Trauung empfangen zwei Menschen Gottes Segen für Ihren gemeinsamen Lebensweg. Die segnende Handauflegung als Zeichen für den Zuspruch Gottes gibt Ihnen Kraft und Zuversicht - auch zum rechten Tun.

    Das Glück gemeinsam feiern - vor Gott zueinander stehen

    Anders als bei der standesamtlichen Trauung ist der kirchliche Traugottesdienst ein Gottesdienst der öffentlich versammelten Gemeinde. Damit wird zum Ausdruck gebracht, dass Menschen, auch als Paar und in ihrer Beziehung, in dieser Gemeinde aufgehoben sind und dass sie von ihrer Liebe austeilen wollen an die Gemeinde und an die Welt.

    Krisen gemeinsam meistern

    Das geht nur und die Kraft hierfür bekommen wir nur in der Liebe Gottes und in der Gewissheit, dass er uns seine Gnade auch in schwierigen und dunklen Zeiten schenkt. Gerade dann, wenn eine Ehe in eine Krise gerät - und davor sollen bei einer Trauung nicht die Augen verschlossen werden - haben wir Gottes Liebe und Fürsorge, seinen Segen besonders nötig. Dann kann die Ehe "in guten wie in schlechten Zeiten" gelingen.

    Und selbst wenn die Krise nicht zu meistern ist, steht Gottes Segen auch in der schwierigen Zeit der Auseinandersetzungen und evtl. Trennung für uns bereit.

    Segnung gleichgeschlechtlicher Lebensgemeinschaften

    Mit diesem Verständnis von Gottes Segen hat die EKHN beschlossen, dass eine Segnung gleichgeschlechtlicher Paare nicht nur erlaubt, sondern geboten ist, wo immer ein Paar seinen gemeinsamen Lebensweg unter die Gnade und den Segen Gottes stellen will. Sie unterscheidet eine solche Segnung allerdings nach wie vor von einer kirchlichen Trauung.

    Trauung Geschiedener

    Eine Trauung Geschiedener ist möglich. Es muss aber in jedem Fall entweder der Bräutigam oder die Braut Mitglied einer evangelischen Kirche sein. Ökumenisch (hier: katholisch-evangelisch) ist eine Trauung nurmöglich, wenn der katholische Partner nicht schon einmal katholisch verheiratet war. Für die katholische Kirche gilt ein Mensch als immer verheiratet, wenn er es einmal ist. Die evangelische Kirche betrachtet eine Trauung als reine Segenshandlung und nicht als Sakrament (heilige Handlung), wie die katholische Kirche. Eine solche Segnungshandlung kann öfter vollzogen werden.

    Hochzeit in einer anderen Gemeinde

    Wenn es gute Gründe gibt, in einer anderen Gemeinde zu heiraten, begleitet Sie auch dort der für Sie zuständige Pfarrer Ihrer Wohngemeinde. Sollte dies nicht möglich sein, wird Ihnen Ihr Pfarramt eine Bescheinigung (Dimissoriale) ausstellen und die Trauung von dem Pfarrer/der Pfarrerin Ihrer Hochzeitskirche vorgenommen In jedem Fall wird ein Gespräch vereinbart werden, in dem der Trauspruch und der Gottesdienst besprochen werden; ebenso alle weiteren Fragen, die sich noch stellen.

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    Anmeldung und Gespräch

    Eine Kirchliche Trauung findet in der eigenen Wohnortgemeinde statt und wird von dem dort zuständigen Pfarrer/der zuständigen Pfarrerin durchgeführt. Deshalb sollten Sie Kontakt zum Pfarramt Ihrer Gemeinde aufnehmen.

    Kosten?

    Eine Trauung ist kostenlos. Lediglich die Auslagen für Orgel- und Küsterdienste werden von manchen Gemeinden erhoben. Die Kosten für besondere Wünsche (Blumenschmuck, musikalische Gestaltung oder auch die Trauung in einer anderen als der eigenen Gemeinde) trägt in der Regel das Brautpaar.

    Mehr zum Thema

    ...  Vorschläge für einen Trauspruch und für die Mitwirkung beim Traugottesdienst, eine Checkliste, Informationen zu Musik und Liedern, zur Eheberatung und zur Segnung gleichgeschlechtlicher Paare finden Sie auch auf der Homepage der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau. Hier...

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